Seit dem 1. Oktober 1984 gibt es die Wellenbrecher. Die Wellenbrecher sind sozusagen die Band zum Buch: Adalbert Wegmann schrieb seinerzeit zusammen mit anderen Autoren an dem Buch ,,Wellenbrecher”, das beim Deutschen Katechetenverein in München erschienen ist. Das Buch enthält eine Sammlung neuer geistlicher Lieder (NGL) und methodische Vorschläge für die Arbeit mit dieser Musik im schulischen Unterricht und in der Katechese. Vom Titel dieses Buchs leitet sich der Name der Gruppe ab.

Zur Gründung der Band kam es, als in Hollage ein Gottesdienst für Firmlinge mit neuer geistlicher Musik umrahmt werden sollte. Hierfür wurden Musiker und Sänger gesucht. Adalbert Wegmann und Andreas Hörnschemeyer trafen sich dabei zum ersten Mal und nahmen sich dieser Aufgabe an. Es fand sich eine achtköpfige Formation zusammen, die zunächst in Wegmanns Keller in Hollage probte.


Nach dem gelungenen Firmgottesdienst, der die schlagzeugGründungsstunde der Wellenbrecher darstellt, entschlossen sich diese acht, auch weiter Gottesdienste musikalisch zu gestalten. Viele der ersten Lieder kamen aus dem oben erwähnten Buch „Wellenbrecher“. Keine Frage für welchen Bandnamen sich die Musiker und Sänger schließlich entschieden. Die Besetzung der Gruppe wechselte natürlich im Laufe der Zeit. Aktuell sind wir acht Musiker. Aus der Anfangsformation ist immer noch Adalbert Wegmann dabei.

Es ist seit der Gründung der Band das Anliegen der Wellenbrecher, neue geistliche Lieder in Gottesdiensten zu spielen. Die Band kam dabei mit den Jahren viel herum. Schon früh bemühten sich die Wellenbrecher auch um Auftritte außerhalb der Heimatgemeinde. So waren die Wellenbrecher schon in Würzburg, Augsburg, München, Berlin, mehrmals in Neubrandenburg und Rostock (damals noch DDR), Bremen, Hamburg vielen anderen Städten in Deutschland zu hören. Aber auch außerhalb Deutschlands war die Gruppe unterwegs, so zum Beispiel in Brüssel, Rom und Paris.

Die grundlegenden Ziele der Band haben sich dabei in den Jahren nicht geändert:

  • Mit dem Konzert wollen die Wellenbrecher christliche Inhalte im alltäglichen Leben durch Musik zur Sprache bringen. Dabei geht es um eine Mischung von geistlicher und weltlicher Musik, die durch selbst verfasste Texte inhaltlich verknüpft sind.

  • Die nachgespielten Stücke sollen sich möglichst nah an der Originalversion orientieren. Dies ist den Wellenbrechern wichtig, da viele bekannte Stücke der Neuen Geistlichen Lieder mittlerweile im Gemeindealltag angekommen sind. Allerdings kennen nur wenige die sehr interessant und gekonnt arrangierten Originale. Diese sind zum Teil temporeicher und rhythmischer als die in den Gemeinden bekannten Versionen.

  • Gottesdienstbesucher sollen mit den Liedern zum Singen eingeladen werden. Es geht ums Mitsingen und nicht ums Vorsingen.

  • Neben den Stücken anderer Gruppen und Musiker schreiben die Wellenbrecher eigene Lieder, die zum festen Repertoire gehören.

  • Das Engagement der Gruppe ist ehrenamtlich.